Mühlhiasl

Hochmut, Glaubenslosigkeit vor dem 3. Weltkrieg

 

Die Rotjankerl werden auf den neuen Straßen herein-kommen. Aber über die Donau kommen sie nicht. Soviel Feuer und soviel Eisen hat noch kein Mensch gesehen. Alles wird dann durcheinander sein. Wer's übersteht, muß einen eisernen Kopf haben. Aber es wird nicht lan-ge dauern. Es wird nichts helfen, wenn auch die Leute wieder fromm werden und den Herrgott wieder hervor-holen.

 

Wiederkehrende Frömmigkeit und langer Friede

 

Sie werden krank, und kein Mensch kann ihnen helfen. Im ganzen Wald wird kein Licht mehr brennen, und das wird eine lange Zeit dauern. Die wieder von vorne an-fangen, werden eine Kirche bauen und Gott loben. Wenn man herüber der Donau noch eine Kuh findet, der soll man eine goldene Glocke umhängen. Es wird erst vorbei sein, wenn kein Totenvogel mehr fliegt. Die es überstan-den haben, werden sich grüßen 'Bruder, lebst du auch noch?' und werden sich mit 'Gelobt sei Jesus Christus' grüßen. Dann schaut den Wald an. Er wird viele Löcher haben wie eines Bettelmannes Rock. Das wird nicht nur bei uns, sondern auf der ganzen Welt so sein, und Recht wird wieder Recht sein, und der Friede wird tausend Jahre gelten. Aber - und das ist weit - wird man Sommer und Winter nicht mehr auseinander kennen, und die Sonne wird nicht mehr scheinen. Denn alles hat ein End. Auch diese Welt.

 

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Hans Kratzer  

 

Der Mühlhiasl - ein falscher Prophet? 

 

Vor ungefähr 200 Jahren hat ein geheimnisvoller Mensch aus dem Bayerischen Wald den Untergang der Mensch-heit prophezeit. Mächtige Zeichen werden dieses 'Bänkeabräumen' ankündigen, sagte er, und er meinte damit wohl auch den Klimawandel, den er prägnant umschrieb: "Wenn man Sommer und Winter nicht mehr unterscheiden kann ..."

 

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